Die Lieblingstellen der Zecken
Zecken gehören zu den häufigsten Parasiten, die Hunde während Spaziergängen in Wäldern, Parks oder auf Wiesen aufnehmen können. Ein Zeckenbiss beim Hund bleibt oft zunächst unbemerkt, kann jedoch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, an welchen Körperstellen sich Zecken besonders gerne festsetzen.
Wo stechen Zecken bei Hunden am häufigsten?
Zecken suchen sich bevorzugt warme, geschützte Körperstellen mit dünner Haut aus. Dort können sie leichter Blut saugen und bleiben oft länger unentdeckt.
1. Ohren und Ohransatz: Die Ohren gehören zu den beliebtesten Stellen für Zecken. Besonders der Bereich hinter den Ohren und am Ohransatz bietet ideale Bedingungen für die Parasiten.
2. Kopf und Schnauze: Da Hunde häufig mit dem Kopf durch hohes Gras oder Gebüsch laufen, gelangen Zecken oft zuerst an die Schnauze, die Augenpartie oder den Kopf.
3. Hals und Nacken: Der Halsbereich wird häufig übersehen, insbesondere unter dem Halsband. Deshalb sollte dieser Bereich regelmäßig kontrolliert werden.
4. Achseln: Die Achseln der Vorderbeine sind warm, geschützt und haben eine dünne Haut. Zecken können sich hier besonders gut festsetzen.
5. Bauch und Leistengegend: Im Bauch- und Leistenbereich finden Zecken optimale Bedingungen vor. Aufgrund des oft dünneren Fells bleiben sie hier häufig länger unbemerkt.
6. Innenseiten der Hinterbeine: Auch die Innenseiten der Hinterläufe gehören zu den bevorzugten Stellen für Zecken beim Hund.
7. Pfoten und Zehenzwischenräume: Beim Durchqueren von Gras und Unterholz gelangen Zecken häufig zuerst an die Beine und Pfoten. Die Zehenzwischenräume sollten daher besonders sorgfältig untersucht werden.

Die richtige Kontrolle zählt!
Nach jedem Spaziergang in zeckenreichen Gebieten sollten Sie Ihren Hund gründlich untersuchen. Achten Sie besonders auf:
- Ohren und Ohransatz
- Kopf und Schnauze
- Hals und Nacken
- Achseln
- Bauch und Leistengegend
- Innenseiten der Hinterbeine
- Pfoten und Zehenzwischenräume
Tasten Sie das Fell systematisch mit den Fingern ab. Kleine Zecken fühlen sich oft wie winzige Knötchen auf der Haut an.
Was tun, wenn Sie eine Zecke entdecken?
Wird eine Zecke gefunden, sollte sie möglichst schnell entfernt werden. Verwenden Sie dazu eine Zeckenzange, Zeckenkarte oder einen speziellen Zeckenhaken. Greifen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut und ziehen Sie sie langsam und gleichmäßig heraus.
Nach der Entfernung sollte die Einstichstelle einige Tage beobachtet werden. Zeigt Ihr Hund Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder Lahmheit, empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt.
Welche Krankheiten können Zecken übertragen?
Zecken können verschiedene Krankheiten auf Hunde übertragen, darunter:
- Babesiose
- Anaplasmose
- Ehrlichiose
- Borreliose
Ein wirksamer Zeckenschutz und regelmäßige Kontrollen helfen dabei, das Risiko deutlich zu reduzieren.
Fazit: Regelmäßige Zeckenkontrolle schützt den Hund
Zecken beim Hund finden sich besonders häufig an Ohren, Kopf, Hals, Achseln, Bauch und Pfoten. Wer seinen Hund nach jedem Spaziergang kontrolliert und Zecken frühzeitig entfernt, kann das Risiko von Krankheiten erheblich senken. Eine konsequente Zeckenprophylaxe ist daher ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für jeden Hund.
Headerfoto: Google gemini | Schema: Canva