Früher hieß es, dass einfach das Alter der Hunde in Jahren mit 7 multipliziert werden könne, um das „wahre“ Alter der Fellnase zu erfahren. Inzwischen ist allerdings völlig klar, dass es so einfach nicht geht, nicht gehen kann. Denn die Variabilität der Gattung Hund ist einfach zu groß. Es liegt doch eigentlich auf der Hand, dass eine Deutsche Dogge und ein Chihuahua nicht vergleichbar sind.
So geht´s: Gewichtskategorien und zugehörige Formeln
- bis 10 kg Körpergewicht:
Formel: 16 × ln(Alter) + 31 - bis 20 kg Körpergewicht:
Formel: 17 × ln(Alter) + 32 - bis 30 kg Körpergewicht:
Formel: 18 × ln(Alter) + 33 - bis 40 kg Körpergewicht:
Formel: 19 × ln(Alter) + 34 - mehr als 40 kg Körpergewicht:
Formel: 20 × ln(Alter) + 35
Wer sich jetzt über die Zahlen am Beginn und am Ende der Formeln wundert, dem sei versichert, dass sie wissenschaftlich belegt sind und notwendig, um annähernd korrekt das Hundealter zu bestimmen.
„ln“ (kleines L, nicht großes I) steht für den natürlichen Logarithmus, der in der Mathematik, Physik und Ingenieurwissenschaften oft verwendet wird, um Wachstumsprozessen und Zerfall zu berechnen.
Fazit:
Je schwerer der Hund, desto höher ist der Multiplikationsfaktor, was den schnelleren Alterungsprozess bei größeren Hunden widerspiegelt.
ACHTUNG:
Dieser Fakt, dass Gewicht und Alter, indirekt also statische Lebenserwartung, korrelieren, sollte bei übergewichtigen Hunden – neben allen anderen bekannten Nachteilen – unbedingt auch bedacht werden. Jedes Pfund zu viel, lässt den Hund nicht nur früher an z.B. Gelenkerkrankungen und Arthrose leiden, sondern es raubt ihm auch Lebenszeit.